4. KlassikSonntag Saison 2021/22 - Westdeutsche Sinfonia Leverkusen

am 03.04.2022
Michail Glinka Ouvertüre zu „Ruslan und Ludmilla“ Béla Bartók 3. Klavierkonzert Sz 119 Peter I. Tschaikowsky 2. Sinfonie c-moll op. 17 „Kleinrussische“ Eifersucht, Duell und Tod eines Dichters sind die nervenzerfetzen Begleitumstände von... weiterlesen
Tickets ab 22,88 €

Termine

Orte Datum
Leverkusen
KulturStadtLev Forum
So. 03.04.2022 18:00 Uhr Tickets ab 22,88 €

Event-Info

Michail Glinka Ouvertüre zu „Ruslan und Ludmilla“
Béla Bartók 3. Klavierkonzert Sz 119
Peter I. Tschaikowsky 2. Sinfonie c-moll op. 17 „Kleinrussische“

Eifersucht, Duell und Tod eines Dichters sind die nervenzerfetzen Begleitumstände von Glinkas Oper
„Ruslan und Ludmilla“, leider keine Fiktion, sondern das Schicksal Puschkins, der die literarische Vorlage
lieferte. Von Zensur bedroht – der Zar war in die Intrige verwickelt – konnte Glinka die Oper dennoch
vollenden und schrieb auf der Zielgeraden zur Premiere noch eine Ouvertüre.
Nach dem Klavier als Schlaginstrument im ersten und der komprimierten Kraftentfaltung im zweiten
konzentriert sich Béla Bartók in seinem dritten Klavierkonzert ganz auf die kantablen Qualitäten des
Instruments. Den von Exil und Depression bestimmten Umständen 1945 kurz vor seinem Tod abgerungen,
ist das Konzert für seine Frau, die Pianistin Ditta Pásztory, entstanden. In der Klarheit von Bartóks spätem
Stil entfaltet sich ein weicher Schwanengesang.
Eine Sommerfrische 1872 nutzte Tschaikowsky zum Sammeln ukrainischer Volksmusik. Kaum je findet sich in seinem Werk eine derartige Fülle volkstümlicher Themen wie in der 2. Sinfonie, seien sie nun originär
oder nachempfunden. Gleichzeitig ist die Sinfonie durch und durch von Beethovens „Eroica“-Sinfonie beeinflusst. Im Schlusssatz wagt sich Tschaikowsky kühn in harmonische Regionen vor, die seiner Zeit weit
voraus sind. Schon mit acht Jahren trat Freddy Kempf das erste Mal mit dem Royal Philharmonic Orchestra auf. Seither hat er u.a. mit der BBC Scottish Symphony, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Philadelphia Orchestra und der Dresdner Philharmonie sowie mit Dirigenten wie Kirill Petrenko, Riccardo Chailly und Wolfgang Sawallisch gespielt. Konzerte führten ihn nach Moskau, ins Berliner Konzerthaus, die Royal Festival Hall, Sydney City Hall und die Tokyoter Suntory Hall. Seine Einspielungen von u.a. Tschaikowsky, Schumann, Prokofjew, Gershwin, Rachmaninow, Bach, Ravel und Strawinsky werden von der Fachpresse hochgelobt

Event-Info

Michail Glinka Ouvertüre zu „Ruslan und Ludmilla“
Béla Bartók 3. Klavierkonzert Sz 119
Peter I. Tschaikowsky 2. Sinfonie c-moll op. 17 „Kleinrussische“

Eifersucht, Duell und Tod eines Dichters sind die nervenzerfetzen Begleitumstände von Glinkas Oper
„Ruslan und Ludmilla“, leider keine Fiktion, sondern das Schicksal Puschkins, der die literarische Vorlage
lieferte. Von Zensur bedroht – der Zar war in die Intrige verwickelt – konnte Glinka die Oper dennoch
vollenden und schrieb auf der Zielgeraden zur Premiere noch eine Ouvertüre.
Nach dem Klavier als Schlaginstrument im ersten und der komprimierten Kraftentfaltung im zweiten
konzentriert sich Béla Bartók in seinem dritten Klavierkonzert ganz auf die kantablen Qualitäten des
Instruments. Den von Exil und Depression bestimmten Umständen 1945 kurz vor seinem Tod abgerungen,
ist das Konzert für seine Frau, die Pianistin Ditta Pásztory, entstanden. In der Klarheit von Bartóks spätem
Stil entfaltet sich ein weicher Schwanengesang.
Eine Sommerfrische 1872 nutzte Tschaikowsky zum Sammeln ukrainischer Volksmusik. Kaum je findet sich in seinem Werk eine derartige Fülle volkstümlicher Themen wie in der 2. Sinfonie, seien sie nun originär
oder nachempfunden. Gleichzeitig ist die Sinfonie durch und durch von Beethovens „Eroica“-Sinfonie beeinflusst. Im Schlusssatz wagt sich Tschaikowsky kühn in harmonische Regionen vor, die seiner Zeit weit
voraus sind. Schon mit acht Jahren trat Freddy Kempf das erste Mal mit dem Royal Philharmonic Orchestra auf. Seither hat er u.a. mit der BBC Scottish Symphony, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Philadelphia Orchestra und der Dresdner Philharmonie sowie mit Dirigenten wie Kirill Petrenko, Riccardo Chailly und Wolfgang Sawallisch gespielt. Konzerte führten ihn nach Moskau, ins Berliner Konzerthaus, die Royal Festival Hall, Sydney City Hall und die Tokyoter Suntory Hall. Seine Einspielungen von u.a. Tschaikowsky, Schumann, Prokofjew, Gershwin, Rachmaninow, Bach, Ravel und Strawinsky werden von der Fachpresse hochgelobt